Beginn einer Zeitenwende in Wellaune (B2) und doppelter Lohn für 25jähriges Engagement

Der 18. April 2026 wird in der Geschichte des Bad Dübener Stadtteils Wellaune  ein herausragendes Datum bleiben. Mit dem offiziellen Spatenstich für die ca. 3 km lange und 14 Millionen € teure Umfahrung im Zuge der B 2 wird nicht nur die lang ersehnte Verkehrsentlastung für die dort lebenden 300 Menschen absehbar, für die im Mai 2002 mit Unterstützung der GSV e.V. gegründete Bürgerinitiative „ Wellaune lebt – besser ohne drei Bundesstrassen“ ist es der Lohn für aktives und dauerhaftes Engagement zugunsten von mehr Verkehrssicherheit und Lebensqualität. Die täglich über 11.000 Kfz, die die B 2 in ihrer Funktion als Zubringer zum Wirtschaftsraum Leipzig nutzen, soll nach geplanter 1 ½ jähriger Bauzeit Ende 2027 Schluss sein

 Für den jahrelangen Einsatz in der BI wurde im Rahmen der Veranstaltung von Bad Dübens Bürgermeisterin Astrid Münster daher die langjährige Sprecherin Gisela Jaeschke mit der erstmals von der Stadt verliehenen Plakette „ für besondere Verdienste im Ehrenamt“ ausgezeichnet und mit großem Beifall der Anwesenden gewürdigt. Diese verdienstvolle Anerkennung der Arbeit über mehr als 25 Jahre war für die BI Anlass, der GSV e.V. „ für die jahrelange Unterstützung bei unserem Kampf für die OU Wellaune „ zu danken. Ein Lob, das die GSV e.V. gern annimmt.

Zuvor wurden von Sachsens Infrastrukturministerin Regina Kraushaar ( „ 14 Millionen für 300 Menschen sind gut angelegtes Geld“ ) und dem Parlamentarischen Staatssekretär aus dem BMV, Christian Hirte, die Notwendigkeit dieser Maßnahme für mehr Lebensqualität, Verkehrsentlastung und höherem Verkehrsfluss verdeutlicht und gleichzeitig die überlange Planungszeit im Zusammenhang mit Hochwasser- und Naturschutz erläutert. Das Vorhaben, das mit Hilfe der zuständigen politischen Mandatsträger und besonders nach zahlreichen Aktivitäten der BI 2006 in den Vordringlichen Bedarf des BVWPl 2015 aufgenommen worden war, hatte schließlich nach nahezu 18 Jahren Planung 2024 die Baufreigabe des BMV erhalten, bevor archäologische Funde den Baubeginn erneut verzögerten. Umso höher ist das nie nachlassende Engagement der Bürgerinnen und Bürger Wellaunes einzuschätzen, die u.a.auch bis dato permanent mit Plakaten an den Häusern auf die unerträgliche innerörtliche Verkehrsbelastung hinweisen.

Nun soll das Vorhaben Ende 2027 für den Verkehr freigegeben werden. Die GSV e.V., die sich an dieser Stelle auch für die sehr gute Zusammenarbeit mit der BI bedankt, wird bis dahin „dranbleiben „, denn noch rollt der Verkehr ungebremst durch den kleinen Ort.

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